Heilbronn – Eine Stadt öffnet sich...
...und heißt 122 Flüchtlinge willkommen!
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Worum geht es?
Zurzeit leben hunderttausende Menschen unter schwierigsten Bedingungen in Flüchtlingslagern oder Krisengebieten. Bekannte Beispiele sind die Lager in Syrien und Jordanien, im Tschad und in Darfur. Dazu kommen weitere, die in den Medien wenig Beachtung finden. Unter diesen Flüchtlingen befinden sich Kinder und Jugendliche, Traumatisierte, Kriegs- und Folteropfer sowie Kranke und allein stehende Frauen.
Diesen besonders schutzbedürftigen Personen muss geholfen werden, da sie weder in ihr Heimatland zurückkehren noch aus eigener Kraft ein neues Leben aufbauen können.
Hier will das Resettlement-Programm ansetzen.
Resettlement - was ist das?
„Resettlement“ oder „Neuansiedlung“ wird schon lange von Staaten wie den USA, Australien, Kanada, Schweden und Norwegen, praktiziert. Diese Länder nehmen jährlich eine bestimmte Zahl besonders schutzbedürftiger Menschen aus Flüchtlingslagern und Krisengebieten auf und helfen ihnen, sich dauerhaft anzusiedeln und ein neues, normales“ Leben zu beginnen.
In Deutschland gibt es bislang kein solches Programm, obwohl Platz genug da wäre, denn die Zahl der Asylbewerber ist seit Jahren rückläufig. Als rohstoff- und exportabhängiges Land, vor allem aber aus humanitären Gründen,
darf sich Deutschland seiner Verantwortung nicht entziehen. Zumal sich die Situation in den nächsten Jahren durch noch mehr Umweltflüchtlinge verschärfen wird.
Was können die Bürgerinnen und Bürger von Heilbronn gegen das Flüchtlingselend tun?
München hat es vorgemacht. Dort unterstützten zahlreiche Einwohner eine Initiative des bayrischen Flüchtlingsrats und bewirkten einen Stadtratsbeschluss, der vorsieht, zunächst 850 schutzbedürftige Flüchtlinge aufzunehmen. Inzwischen haben sich bundesweit viele weitere Städte angeschlossen.
Und Heilbronn?
Als Unicef-Kinderstadt darf die Stadt nicht wegsehen, wenn tausende Kinder in Flüchtlings-lagern festsitzen ohne eine Chance kindgerecht aufzuwachsen, geschweige denn Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen.
Wie wäre es, wenn Heilbronn in seinen Pakt Zukunft ein langfristig angelegtes Resettlement-Programm verankern würde? Es wäre ein mutiges Signal einer hilfsbereiten, aufgeschlossenen Bürgerschaft. Machen wir uns dafür stark!
Sagen wir „ja“ zur Aufnahme besonders schutzbedürftiger Menschen!
Werden sie aktiv indem Sie
- sich auf dieser Seite - mit oder ohne Bild – eintragen
Geben Sie Ihr persönliches statement für save-me-heilbronn ab. - Patin oder Pate werden. Das bedeutet, dass sie sich bereit erklären, neu ankommenden Flüchtlingen zur Seite zu stehen. Sie gehen keine finanzielle Verpflichtung ein.
- unsere Infostände und Veranstaltungen besuchen, sich in Unterschriftenlisten eintragen, Freunde und Bekannte informieren und dafür eintreten, dass die Stadt ein Resettlement-Programm installiert.
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